Autorenarchiv

Do 21.03.2019, 19.00 Uhr / Museum Schwedenspeicher

Podiumsdiskussion: Wie entwickelt man „Neue Stadtteile“? Bauen auf der grünen Wiese mit Erfahrungen aus dem Bestand – Ottenbeck und Riensförde

Die Konversion des ehemaligen Bundeswehrgeländes in Ottenbeck gilt als Beispiel einer gelungenen Quartiersentwicklung. Über Jahre hat die Stadt mit Ihren Partnern einen attraktiven Stadtteil entwickelt, der zugleich Wohnviertel mit Sportstätte und High-Tech-Gewerbestandort ist. Ottenbecker Forum und VfL Stade haben diesen Prozess von Anfang an mit viel bürgerschaftlichem Engagement entscheidend mitgestaltet.

Kann der neue Stadtteil Riensförde, der auf der grünen Wiese in rasantem Tempo entstanden ist, von den Ottenbecker Erfahrungen profitieren? Welche Parameter sind entscheidend für das Gefühl von Nachbarschaft und Zusammengehörigkeit? Welche Bedeutung haben soziale Einrichtungen wie das Haus Heidbeck für den neuen Stadtteil? Diese Fragen wollen wir an diesem Abend in einer Podiumsdiskussion klären. Mit dabei ist u.a. Pastorin Sabine Ulrich, die in beiden Stadtteilen aktiv ist.

Beate Winkler-Pedernera, 1. Vorsitzende Ottenbecker Forum.

Sabine Ulrich, Pastorin für fresh expressions of church in Ottenbeck und Riensförde

Astrid Eggert, Stader Betreuungsdienste / Haus Heidbeck Riensförde

Wolfgang Rabe, Geschäftsführer VfL Stade

 

Das letzte Gespräch mit Frau Nieber liegt schon 2 Jahre zurück. Damals wurden die neuesten Entwicklungen rund um die Flüchtlingsunterbringungen diskutiert. Die damals bezogenen Häuser am Sophie-Scholl-Weg waren ebenso Thema wie die Nutzung eines Stockwerkes im Boardinghouse durch 10 Familien aus Afghanistan. Die Einrichtung einer Wohnheim für unbegleitete Minderjährige im Gewerbegebiet Süd wurde intensiv beleuchtet und wurde trotz verhaltener Zustimmung dann doch nicht umgesetzt. Die Bedenken galten besonders der ungünstigen Lage der Wohnung und der unklaren Betreuung der Jugendlichen.

Mittlerweile hat sich viel entwickelt. Die meisten Flüchtlinge haben sich im Stadtgebiet verteilt und anderen Wohnraum gefunden, andere Menschen haben in den Unterkünften am Sophie-Scholl-Weg Unterschlupf gefunden. Über eine neue Obdachlosenunterkunft wurde gestritten mit noch offenem Ende.

Wir wollten mit Frau Nieber Bilanz ziehen und überlegen, was in Ottenbeck sinnvoll, möglich oder notwendig erscheint. Dies bezog sich sowohl auf das Thema Flüchtlinge, als auch auf Straßennutzung  (Parkplätze, Gefahrenstellen…) oder andere Themen, die die Anwohnerinnen und Anwohner beschäftigen.

4.2.2019, 18 Uhr, Mensa des PFH, Airbusstr. 6

Mit gut 40 Nachbarn und Nachbarinnen wurde engagiert diskutiert und einige Aktionen wurden angestoßen.

Zur Gestaltung einer attraktiveren Ortsmitte bildete sich eine Gruppe, die nun, im Gespräch mit der Stadt und der Grundschule, die kleine Grünfläche vor der Grundschule angeht. Vielleicht könnten darauf Bänke, die beim Boardinghouse übrig sind, aufgestellt werden. Die Verteilerkästen könnten gestaltet werden oder eingeschalt werden, um aus dem Blickfeld zu geraten. Eine Verbreiterung der Grünfläche könnte mittelfristig angedacht werden.

Für die nicht vorhandene städtische Jugendarbeit entstand ebenfalls an dem Abend eine Gruppe aus Mitgliedern der Stadt, dem sozialen B&S Diensten und Mitgliedern des OF. Ein erster Treffen findet am 4.3. statt.

Die Parkplatzsituation wurde intensiv besprochen und gemahnt, dass die Fahrräder in Tempo 30-Zonen die Autostraßen mitbenutzen. Eine noch undefinierte Informationsarbeit an alle Nachbarn wurde gefordert, um die Tempobegrenzungen einzuhalten, den Umgang mit den abgesenkten Bordsteinen zu klären und die Vorsicht beim Parken vor Einmündungen zu schärfen.

Über die Notunterkünfte wurde gesprochen und geklärt, dass diese weiterhin nur zum Zweck der kurzfristigen Unterbringung von Flüchtlingen gedacht seien. Eine weitere Verwendung in der Zukunft wird von der Stadt mit den Einwohnern abgesprochen. Das Ottenbecker Forum wurde an mehreren Stellen und auch an dieser Stelle  von Frau Nieber als Mittlerfunktion ins Spiel gebracht.

Der Austausch wurde von allen Beteiligten als positiv wahrgenommen und wird sicher in Zukunft wieder vom OF initiiert.

 

 

in guter Tradition der letzten Jahre ….

 

Liebe Mitglieder des Ottenbecker Forums e.V.,

am Dienstag, den 6. November 2018laden wir um 20 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Caffeetante ein. An diesem Abend sollen Themen gesammelt werden, die beim nächsten Ottenbecker Bürgerdialog mit Frau Nieber (Anfang 2019) zur Sprache kommen sollen.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Beschluss der Tagesordnung
  3. Bericht des Vorstandes
  4. Bericht der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer/innen
  5. Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters
  6. Wahl des gesamten Vorstandes sowie zweier Kassenprüfer/innen
  7. Organisation kommender Aktivitäten
  8. Verschiedenes

Interessierte Gäste sind willkommen!

Mit vielen Grüßen,

euer Vorstand vom Ottenbecker Forum e.V

Beate Winkler-Pedernera                                      Claas de Jong

(1. Vorsitzende)                                                  (2.Vorsitzender)

Abholdatum 5.11.

Standorte siehe Schaukasten gegenüber der Grundschule.

 

Ottenbeck räumt auf 2018

Wie jedes Jahr trafen sich am Samstag, dem 14.04., gut 40 Ottenbeckerinnen und Ottenbecker, um unseren Stadtteil nach dem langen Winter vom Wildmüll zu befreien. Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken und Bollerwagen sammelten die Beteiligten trotz Regenwetters auf den öffentlichen Grünflächen alles von der Plastiktüte über eine entsorgte Toilette bis zum Bauschutt. Beim geselligen Imbiss in der Caffeetante, der über den Zuschuss des Landkreises finanziert wurde, ließen Groß und Klein die Aktion ausklingen.

Das Ottenbecker Forum dankt den hartgesottenen Helferinnen und Helfern, die dieses Jahr für die Allgemeinheit unterwegs waren, denn es war wirklich ungemütlich

Am 10.6. veranstalteten wir das Bunte Dinner. Das Zusammentreffen begann ab 15 Uhr und endete gegen 20 Uhr.

Wie in den letzten Jahren brachten sich viele OttenbeckerInnen Essen und Trinken mit. Es wurde gerne mit den Nachbarn geteilt und so die eigene Speisepalette beliebig erweitert. Als Unterhaltung diente außer dem angeregten Kennenlernen beim gemeinsamen Essen die gemischte Tanzgruppe von Kindern und Jugendlichen der Tanzschule OK. Die jüngeren Kinder nutzen mit viel Freude und Eifer das große Angebot des Spielmobils und das Kinderschminken, das von Jugendliche aus Ottenbeck angeboten wurde.

Im weiteren Verlauf ertönen  afrikanische Trommeln von Roberto Doku und Band und zwei jugendliche Gruppen aus dem Stadtteil – Ziver und Fireflake! Ein echtes Highlight für deren Fans und solche, die es werden wollten. Fotos folgen in Kürze.

 

Dinner_Flyer_18

In der Begegnungsstätte am Sophie-Scholl-Weg 16 findet vermutlich am Samstag, 21.4. um 15 Uhr wieder ein offenes Cafe statt. Wer in lockerer Atmosphäre einige unserer internationalen Nachbarn kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen.

Wie jedes Jahr fand der Ottenbecker Weihnachtsmarkt am 3.Advent auf dem Platz vor der Grundschule statt. Bei trockenem kalten Winterwetter ließen es sich ca. 600 Besucher gut gehen. Für die Kinder fuhr die Kutsche mit den stattlichen altoldenburgischen Pferden viele Runden durch den Stadtteil. Der Weihnachtsmann beschenkte die Wartenden und die Kleinsten versuchten sich beim Nüsse knacken. Traditionell verkauften die Schüler der Förderschule Ottenbeck ihr Kunsthandwerk mit großem Erfolg an die Ottenbecker. Die neuen Nachbarn bereichern die Kulinarik um Spezialitäten ihrer Länder, dieses Jahr aus Syrien und dem Sudan. Beim Punschtrinken, Waffelessen und Weihnachtsbaumkauf wird viel geplaudert und gelacht. Claudia Kresken, die Organisatorin beim Ottenbecker Forums schwärmt: „Der Besucherstrom war dieses Jahr riesig. Am meisten begeisterte die Gäste die schöne und entspannte Stimmung hier“. Über 300 Personen bestaunten am Ende des gelungenen Tages die Künste der Feuershow Spinning Area aus Stade. Nächstes Jahr sind auch sie wieder mit dabei.