Archiv für die Kategorie „Rund um Ottenbeck“

 

Für weitere Ideen sind wir offen und auf rege Teilnahme angewiesen!

 

Projekte zur Zeit

 

  • Aufbau von Dogstations und Werbekampagne (Müllbeutelspendern)
  • Unterstützung von Flüchtlingen, die in einer nahegelegenen Unterkunft aufgenommen werden.
  • Gestaltung einer attraktiveren Mitte und eines Begegnungsplatz im Stadtteils – Verlegung (keine Abschaffung) von Parkplätzen, Veränderung der Grünflächen … .
  • Gedenken an die Widerstandskämpfer im 2.Weltkrieg, die in den Ottenbecker Straßennamen sichtbar, aber zum Teil unbekannt sind. (Schautafel am Begegnungsplatz)

 

 

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

Hintergrund zur Unterstützung der Flüchtlinge

 

In den nächsten Wochen werden in unmittelbarer Nähe von Ottenbeck, im Gewerbegebiet Süd, einige Flüchtlinge (vermutlich 20) unterkommen. Noch ist offen, ob es sich um einzelstehende Personen oder Familien handelt, auch die Nationalität ist unbekannt. Sicher ist, dass die Menschen große Sorgen erlebt und schlimme Erfahrungen überlebt haben.

 

Vorstand und Beirat des OF wollen, dass sich diese Menschen in der notgedrungen neuen Heimat gut aufgenommen und sicher fühlen können. In welcher Form wir als Nachbarn etwas dazu beitragen, möchten wir Anfang des Jahres gerne mit denjenigen besprechen, die Lust haben dabei mitzumachen (z.B. Patenschaften, Sachspenden, Treffen, Übersetzung …).

 

Falls Sie daran teilhaben wollen, freuen wir uns über Ihre Kontaktdaten!

 

An alle  Mitglieder des Ottenbecker Forums e.V.,

am Mittwoch, den 12. November 2014 fand um 20.00 Uhr

die Mitgliederversammlung statt.

Auch in diesem Jahr trafen sich am Samstag, dem 13.04.13, viele Ottenbeckerinnen und Ottenbecker, um unseren Stadtteil nach dem langen Winter vom Wildmüll zu befreien. Ausgerüstet mit Handschuhen, Bollerwagen und Schubkarren sammelten die Beteiligten trotz Regenwetters auf den öffentlichen Grünflächen alles von der Plastiktüte über ein altes Keyboard bis zur Matratze. Als vollverdiente Belohnung spendierte die Caffeetante den rund 40 fleißigen Helferinnen und Helfern heiße Getränke.  Beim geselligen Imbiss im Café, der über den Zuschuss des Landkreises finanziert wurde, ließen Groß und Klein die Aktion ausklingen.

Das Ottenbecker Forum dankt den hartgesottenen Helfern, denn es war wirklich kalt, die dieses Jahr für die Allgemeinheit unterwegs waren!

Samstag, 13.4.2013

10 bis 12 Uhr

Dieses Jahr wird wieder der Wildmüll gesammelt , der sich seit letztem Frühjahr in und um Ottenbeck verteilte. Jedes Jahr ist dieser Ausflug mit der ganzen Familie eine nette Gelegenheit  sich zu treffen, zu plaudern und dabei unsere schöne Nachbarschaft gepflegt zu hinterlassen. Ein kostenloser Imbiss rundet die Aktion für alle Beteiligten ab.

Treffpunkt am Parkplatz vor der Grundschule. Einweghandschuhe, Müllsäcke und der Sammelcontainer werden gestellt. Eigene Bollerwagen sind immer hilfreich!

Wir freuen uns auf viele Helferinnen und Helfer!

 

Wir freuen uns auf ebenso zahlreiches Erscheinen wie bei der ersten Veranstaltung! Bei diesem zweiten Treffen wird es zwar auch noch um die veränderten Planungen zur Kita gehen, der Schwerpunkt soll aber auf den noch offenen Themen liegen.

 Donnerstag, 11.04.2012

20.00 Uhr

Förderschule Ottenbeck, Aula

Claus-von-Stauffenberg Weg 25

 

  • Veränderte Planungen für den Internationalen Kindergarten
  • Alternativer Platz für den Bürgerpark
  • Fehlende Jugendarbeit vor Ort
  • Beschlossene Aufwertung des Sonderlandeplatzes Agathenburg

Weiterer Gast:

Nils Jacobs, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung der Hansestadt Stade

Einladung zur

Informationsveranstaltung

mit Bürgermeisterin

Silvia Nieber

 

am Dienstag, 20.11.2012, 20.00 Uhr

in der Aula der Freien Waldorfschule Stade

 

  • Bau des Internationalen Kindergartens Ottenbeck am Claus-von-Stauffenberg-Weg
  • Stadtplanung für Ottenbeck
  • Jugendarbeit

 

Weitere Gäste

Hansestadt Stade

Herr Schult, Baukoordinator (Schult Immobilien)

Herrn Jacobs (Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung)

Herr Hartlef (Leiter der Abteilung Jugend- und Familienhilfen)

Die Börne

Susanne Frost, Geschäftsführerin

Björn Glüsen, Stabsstelle Projekte

 

Moderation Ottenbecker Forum e.V.

25.06.2012   von Rachel Wahba

STADE. Der Landkreis Stade stuft in seinem aktuellen Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) den Ottenbecker Flugplatz zum “Verkehrsflugplatz” hoch. Derzeit ist der Sportflugplatz lediglich als “Sonderlandeplatz” benannt. Beim Ottenbecker Forum – ein Verein, der sich um die Belange des Viertels kümmert – stößt der neue Passus auf Unverständnis und Besorgnis. Viele Ottenbecker befürchten demnach eine Zunahme des Fluglärms.

Schon vor etwa drei Jahren hatte es diese Diskussion gegeben. Ein Privatinvestor aus Hamburg wollte den Flugplatz südlich von Ottenbeck für kleine Passagiermaschinen nutzen. Das Ottenbecker Forum wehrte sich. Es stellte sich später heraus, dass das Vorhaben offensichtlich unwirtschaftlich ist. Der Unternehmer wollte eine regelmäßige Flugverbindung für Geschäftsreisende von und nach Sylt aufbauen. Die Pläne verschwanden in der Schublade.

Kreisbauamtsleiter Lothar Giesler bestätigt jetzt die Änderung im RROP. “In unserer Ergänzung, die gerade beraten wird, ist diese Hochstufung enthalten. Die technischen Voraussetzungen zum Verkehrslandesplatz für Kleinstmaschinen hat der Flugplatz schon immer erfüllt. Bei der Hochstufung geht es um die Flugsicherung.” Der Landkreis lasse in seinem RROP lediglich die Option einer Hochstufung und damit einer Umwandlung des Flugplatzes “bei Bedarf” offen.

Stadt bringt eine Ausschreibung für das 2,5-Millionen-Euro-Projekt der neuen Kinderdertagesstätte in Ottenbeck auf den Weg.

von RACHEL WAHBA

Stade. Die Weichen für die neue Kindertagesstätte in Ottenbeck am Claus-von-Stauffenberg-Weg sind gestellt. Wie berichtet, hatte es am Freitag ein Gespräch zwischen allen Beteiligten, einem Vertreter des Investors, Peter Witt, Hauptgeschäfteführer der Lindemann Gruppe, Björn Glüsen vom sozialen Dienst Börne und einem Vertreter der Hansestadt Stade gegeben. Resultat des Gesprächs: “Wir werden jetzt den Architektenwettbewerb vorbereiten. Es werden etwa fünf Architekten angeschrieben und gebeten, Entwürfe für die neue Kita abzuliefern”, sagt Peter Witt, Hauptgeschäftsführer der Lindemann Gruppe.

Auf der ehemaligen Kasernenfläche in der Nachbarschaft der Börne-Verwaltung, soll eine Kindertagesstätte mit 80 Plätzen entstehen. Die Investitionssumme wird mit rund 2,5 Millionen Euro beziffert, ohne die Kosten für den Grundstückskauf. Für die Stadt Stade ist dies eine gute Gelegenheit, ihr Kontingent an Betreuungsplätzen aufzustocken, ohne selbst investieren zu müssen. Die Börne wird die Kita betreiben. Unternehmen wie Airbus haben sich bereits einige Plätze für die Kinder ihrer Mitarbeiter sichern lassen. Die Bauabteilung der Hansestadt Stade wird dem Investor Gestaltungsvorgaben mit auf den Weg geben.

So soll beispielsweise der Baumbestand auf dem Grundstück, das der Investor jetzt von der Bundesvermögensanstalt kaufen wird, erhalten bleiben. Ein Grünstreifen zur Straße hin soll ebenfalls einkalkuliert werden. Auch aus städtebaulicher Sicht wird es für den Investor einige Richtlinien geben. Witt geht davon aus, dass das Gebäude rot verklinkert werden muss. Eine Putzfassade würde das übrige Bild Ottenbecks stören. Das Gebäude, so erste Schätzungen, dürfte auf einer Grundfläche von etwa 3700 bis 3800 Quadratmetern gebaut werden. Damit blieben knapp über 2000 Quadratmeter für die Außenanlagen und für Parkplätze.

Peter Witt: “Als erstes brauchen wir jetzt ein Bodengutachten. Geklärt werden muss, wie die Gründungsverhältnisse auf der Fläche sind und ob es Probleme mit Kontamination geben könnte.” Das Ergebnis des Bodengutachtens ist grundlegend für die Kostenermittlung des ganzen Projektes.

Der Investor, der namentlich nicht genannt werden möchte, hat Björn Glüsen, der bei der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienst, die Börne, für Projektentwicklung zuständig ist, erste Vorstellungen für eine mögliche Höhe der Mietzahlungen mitgeteilt. Witt, der sich neben anderen Geschäftsleuten auch im Beirat der Börne engagiert, sagt: “Jetzt muss Herr Glüsen natürlich rechnen, in wie weit diese Mietforderungen für ihn realistisch sind.” Glüsen hat für diese Rechnung Vergleichswerte, denn die gemeinnützige Gesellschaft betreibt bereits mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen.

Bei einer Gesamtfläche des Grundstücks von 6300 Quadratmetern am alten Exerzierplatz bliebe nur noch wenig Platz für eine Grünanlage, die sich das Ottenbecker Forum gewünscht hatte. Der Verein kümmert sich um die Belange seines Wohnquartiers.

Die Hansestadt Stade hatte vor mehr als einem Jahr dem Forum genau an dieser Stelle eine Grünanlage versprochen. Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms heute: “Verschiedene Alternativen für eine öffentliche Grünanlage sind bei uns in der Überlegung, aber keine der Alternativen ist zu diesem Zeitpunkt spruchreif.” Ottenbeck sei, so Schröder-Doms weiter, eine “schöner grüner Stadtteil. Ich würde mir wünschen, andere Stadtteile hätten so viel Grün”. Gleichwohl wolle sich die Stadt laut Schröder-Doms “nicht aus Zusagen, die der ehemalige Stader Bürgermeister Andreas Rieckhof gemacht hat, heraus lösen”.

Für das Ottenbecker Forum ist die Sache bislang nicht sonderlich gut gelaufen, nachdem Rieckhof sein Versprechen abgegeben hatte. Beate Winkler-Pedernera vom Forums-Vorstand: “Es wäre schade, würde man uns seitens der Stadt vor vollendete Tatsachen stellen. Eine Alternative zum alten Exerzierplatz wäre die kleine Freifläche an der Ecke Claus-von-Stauffenberg-Straße/Heidbecker Damm. Allerdings müssten hier die Parkplätze der Grundschule verlegt und der dahinter liegende Bolzplatz parallel zur Straße gedreht werden. Dann könnte hier eine öffentliche Grünfläche auf vielleicht 2000 oder 3000 Quadratmetern entstehen.”

In jedem Fall aber müsste die Stadt hierfür einiges an Geld in die Hand nehmen, um eine Grünanlage von vernünftiger Größe anzulegen. Bislang sei das Forum, so Winkler-Pedernera, nicht an den aktuellen Gesprächen beteiligt worden. “Es wäre entrüstend, würde sich die Stadt nicht mehr an ihre Zusage, uns eine Grünfläche anzubieten, halten”, sagt die Ottenbeckerin.

Quelle: Hamburger Abendblatt  vom 20.06.2012

Investor will Gebäude auf dem alten Exerzierplatz bauen. Ursprünglich war hier eine Parkanlage geplant

von RACHEL WAHBA

STADE :: Ottenbeck ist ein angesagtes Wohnquartier in Stade. Immer mehr junge Familien mit Kindern zieht es in den ehemaligen Kasernenstandort der Bundeswehr. Jetzt soll hier, auf dem alten Exerzierplatz am Claus-von-Stauffenberg-Weg eine neue Kindertagesstätte (Kita) gebaut werden.
Entstanden sind die Pläne für die 80 Hort- und Kindergarten-Plätze in Kooperation – eine Kooperation, von der die Hansestadt Stade sehr profitiert. Kai Holm, SPD-Fraktionschef im Stadtrat, erklärt warum: „Stade bekommt 80 zusätzliche Betreuungsplätze, ohne investieren zu müssen. Das hat natürlich einen ganz besonderen Charme. Daher unterstützen wir dieses Projekt nach allen Kräften.“
Nicht ganz so begeistert von den jetzt bekannt gewordenen Plänen ist das Ottenbecker Forum, ein Verein, der sich um sein Viertel kümmert. Eine Kita brauche Ottenbeck, sagt Beate Winkler-Pedernera vom Vorstand, „allerdings war für die Fläche, auf der jetzt die Kita gebaut werden soll, eine öffentliche Freifläche, eine Parkanlage versprochen worden. Wir wären sehr enttäuscht, wenn dieser Plan nun gänzlich gekippt würde.“
Gebaut werden soll die neue Einrichtung nach bisherigen Vorstellungen der Beteiligten von einem Privatinvestor, der nicht genannt werden will. Die Börne, gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste, mietet Gebäude und Außenanlage und betreibt die Einrichtung in Eigenregie. Das Kontingent an freien Plätzen teilen sich Airbus, Stadt und andere Firmen in Ottenbeck. Sie könnten die neue Einrichtung für ihre Mitarbeiter nutzen.
Der Flugzeugbauer Airbus hatte schon sehr früh Bedarf für einen Werkskindergarten angemeldet und damit den Stein ins Rollen gebracht. Auch das Bauunternehmen Lindemann hat Interesse an einigen Plätzen angemeldet. Lindemann-Hauptgeschäftsführer Peter Witt, der maßgeblich daran beteiligt war, die Kooperationspartner an einen Tisch zu bringen, hofft, dass das Projekt demnächst in einem Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden kann. Am kommenden Freitag werden noch einmal alle künftigen Partner zu einem Treffen zusammenkommen, um weitere Einzelheiten zu besprechen.

Die Börne wird die Kita in Eigenregie betreiben. Die Stadt und benachbarte Unternehmen teilen sich die Plätze

„Es ist richtig, dass wir die Einrichtung betreiben wollen und damit natürlich auch die Personalkosten tragen werden“, bestätigt Björn Glüsen, bei der Börne unter anderem zuständig für Projektentwicklung. „Wir sind derzeit in Gesprächen und versuchen, Fördermittel für den Bau zu bekommen. Dabei werden wir sehr von der Stadt unterstützt. Bürgermeisterin Silvia Nieber ist da überaus engagiert.“ Man werde gemeinsam mit dem Investor darüber beraten, wie die neue Kita, die aus Sicht der Börne hundertprozentig kindgerecht sein sollte, gebaut wird.
„Unser Konzept für die Kindertagesstätte beinhaltet die Möglichkeiten von Integration und Inklusion“, sagt Glüsen. Bei beiden Formen besuchen Kinder mit und ohne Behinderung eine Gruppe. Bei einer Integrationsgruppe werden Kinder mit Behinderung besonders gefördert werden. In einer Inklusionsgruppe werden alle Kinder, behindert oder nicht behindert, nach ihren Bedürfnissen gefördert.
Angedacht sei auch, so Lindemann- Hauptgeschäftsführer Witt, das Gebäude so zu konzipieren, dass es jederzeit problemlos erweiterbar wäre. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn wir die Kita auch bauen könnten.“
In einem nächsten Schritt muss der Investor das Grundstück von der Bundesvermögensanstalt kaufen. Und es wird noch Gespräche mit dem Ottenbecker Forum geben. Im vergangenen Jahr, kurz bevor Stades damaliger SPDBürgermeister Andreas Rieckhof ins Hamburger Rathaus als Staatsrat für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wechselte, hatte er dem Ottenbecker Forum einen Bürgerpark auf dem alten Exerzierplatz versprochen. Damals sollte eigentlich die Hansestadt Stade das Grundstück kaufen.
Das Ottenbecker Forum begann, zu planen, im ständigen Kontakt zum Stader Rathaus. Beate Winkler-Pedernera sagt: „Wir haben viel Zeit und für unseren Verein vergleichsweise schon viel Geld in diese Planungen für den Park investiert. Es wäre bitter für uns, würde die Fläche jetzt ersatzlos gestrichen. Es gäbe für beides, Kita und Park, mögliche Ersatzflächen in Ottenbeck. Wir sind optimistisch, dass man uns in Gesprächen in die weiteren Planungen einbeziehen will.“ Es sei überaus wichtig für das Viertel, eine Freifläche im öffentlichen Raum, die nicht ausschließlich Kindern vorbehalten sei, zu sichern, bevor wirklich jede Fläche in Ottenbeck bebaut sei.
„Hinter der Grundstück liegt eine weitere freie Fläche. Sie wäre groß genug für einen Bürgerpark“, sagt SPDFraktionschef Holm. „Ich gehe davon aus, dass dort beides realisiert werden kann, die Kita und ein Bürgerpark. Natürlich hoffe ich, dass die Ottenbecker da mitmachen.“ Auch Björn Glüsen hofft auf eine gemeinsame Lösung mit dem Ottenbecker Forum und kündigt an, das Gespräch mit dem Verein suchen zu wollen.

Quelle: Hamburger Abendblatt “Stade & Buxtehude” vom 13.06.2012

Verein “Ottenbecker Forum” möchte den ehemaligen Exerzierplatz als Begegnungsstätte nutzen

Anja-Carina Riechert STADE. “Wir wollen den ehemaligen Exerzierplatz als generationsübergreifenden

Stades erster stellvertretender Bürgermeister Klaus Quiatkowsky, Beate Winkler-Pedernera vom “Ottenbecker Forum” und der ehemalige Stader Bürgermeister Andreas Rieckhof vor dem Exerzierplatz. Foto Riechert

Treffpunkt gestalten”, sagte Beate Winkler-Pedernera, erste Vorsitzende des Vereins “Ottenbecker Forum”, während der Eröffnung des vierten Ottenbecker Stadtteilfestes am Sonnabend. Noch gehört das Grundstück dem Bund. Stades ehemaliger Bürgermeister Andreas Rieckhof hatte dem Verein 2011 in Aussicht gestellt, dass die Stadt das Grundstück im Claus-von-Stauffenberg-Weg kaufen und dem Verein zur Verfügung stellen könnte. Inzwischen plant jedoch ein privater Investor eine Kindertagesstätte auf der Freifläche.
Der Verein habe auch auf mehrmalige Nachfragen bei der Stadt im Vorfeld des Stadtteilfestes keine Antwort zum aktuellen Planungsstand des Platzes erhalten. Deshalb sprach Beate Winkler-Pedernera Stades ersten stellvertretenden Bürgermeister Klaus Quiatkowsky während der Eröffnung des Festes auf der Bühne direkt an.
“Es gibt einen Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen. In Ottenbeck ist die glückliche Situation eingetreten, dass Airbus gemeinsam mit der Börne eine Kita schaffen will”, sagte Quiatkowsky. Ob Airbus die Kita auf dem ehemaligen Exerzierplatz bauen möchte, wisse er nicht, so Quiatkowsky. “Wir werden uns mit den Ottenbeckern an einen Tisch setzen und die Interessen diskutieren”, sagte er.
Das “Ottenbecker Forum” möchte die Fläche künftig gern als Stadtteilmitte nutzen. “Es ist die letzte verbliebene Freifläche”, so Winkler-Pedernera. Der Verein hatte schon konkrete Pläne gemacht: Es sollte künstlerisch gestaltete Sitzmöglichkeiten geben, die zum Verweilen einladen. “Im Februar hat Bürgermeisterin Nieber uns gesagt, dass wir einen Ersatzplatz bekommen könnten, sollte die Freifläche an einen privaten Investor verkauft werden”, so die Vorsitzende des Vereins. Als Ersatz-Dorfplatz sei der zentral gelegene, wenngleich auch flächenmäßig kleinere Parkplatz vor der Grundschule im Gespräch gewesen. Dort veranstaltet der Verein bislang jedes Jahr am dritten Advent einen Weihnachtsmarkt.
“Momentan hängen wir in der Luft”, so Winkler-Pedernera. Am 12. Juli soll es ein Gespräch des Vereins mit Silvia Nieber geben.
“Aus der Freifläche einen Park als Treffpunkt zu machen, wäre toll”, sagt Stadtteilfestbesucher Thomas Rehfeld, der seit fünf Jahren in Ottenbeck wohnt. Er finde es schade, würde die Fläche auch noch bebaut werden.
Tanja und Tobias Daber wohnen seit 2003 in Ottenbeck. “Ein lebhafter Treffpunkt wäre schön, wo man sich mal zum Grillen treffen könnte. Vielleicht wäre es auch möglich, hier kulturelle Veranstaltungen stattfinden zu lassen”, sagt das Paar.

Quelle: Stader Tageblatt vom 11.06.02012